Beziehungsfragen mit den Lenormandkarten lösen – spirituell-psychologische Lebensberatung Teil 2

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Im letzten Beitrag haben Sie erfahren, wie meine bewährte Methode zur Lösung von Beziehungsfragen mittels der Lenormandkarten aussieht. Wie in der Praxis der spirituell-psychologischen Lebensberatung erfolgte mit den Karten eine Beispiellegung zu einer klassischen Beziehungsproblematik, die ich in diesem Teil fortsetzen möchte. Das Besondere: Die vorgestellte Technik zur Beantwortung des Anliegens lässt sich auf jedes beliebige Beziehungsthema anwenden!

Wie immer wird mit der Blauen Eule gelegt. Gerne können Sie aber auch ein alternatives Kartendeck benutzen. Mein absoluter Favorit ist momentan das Probekapitel aus der „Fabelhaften Welt des Lenormand“ nachlesen oder natürlich im Buch selbst. Baum und Wolken sind so gegensätzlich wie Himmel und Erde. Während der Baum für Sicherung steht, sorgen die Wolken für Verunsicherung. Dazu zeigt der Baum aber auch die Grundwerte, die tragenden Säulen. Daraus kann man schliessen, dass der Partner sich in seinen moralischen Grundvorstellungen nicht ausreichend von ihr respektiert fühlt. Das, was für ihn wirklich zählt (Baum) in einer Partnerschaft wird durch ihr Verhalten nicht bestätigt und gekräftigt, sondern beschädigt oder in der Beziehung substanzlos gemacht (Wolken).

Trotz allem dürfen wir nicht vergessen, dass es hierbei nicht um Unehrlichkeit oder Mißtrauen geht! Das sehen wir am Fuchs der aus der Kombi schaut!!! Das passt wiederum perfekt zu Punkt 1 aus dem ersten Teil, der uns gezeigt hat, wie sehr beide ihre Treue und Ehrlichkeit dem anderen gegenüber schätzen.

Da der Ratsuchenden klar wird, dass sie an diesem Punkt an sich arbeiten muss, um den andauernden Beziehungskonflikt zu entschärfen, könnte eine tiefgründigere Frage lauten: Woher rührt das verantwortungslose, bzw. unzuverlässige Verhalten ihrem Partner gegenüber?

Baum, Störche und Mäuse

Deutungstipp: Nun wird es nochmal hochinteressant. Der Baum gewinnt hier nämlich eine ganz andere Bedeutung als in der Lenormand Kombi vorher. Es kommt also immer entscheidend darauf an, in welchem Kontext eine Karte liegt. Dementsprechend kann sie zu einer komplett anderen Bedeutung führen. Die Wechsel in der Aussagekraft einer Karte richtig zu erfassen und zu erspüren, ist wirklich deuterisches Feintuning und bedarf Geduld und Erfahrung.

Wenn das am Anfang noch nicht so gut klappt, sollte man keinesfalls den Kopf in den Sand stecken. Mir fiel das anfänglich auch noch ziemlich schwer! Nun geht es um etwas, das weit zurückliegt. Es ist daher anzunehmen, dass das Verhalten der Ratsuchenden seinen Ursprung in der Kindheit hat. Die Störche stehen ausnahmsweise und passenderweise für das Miteinander, die Umgebung, die Gruppe (bzw. hier familiär gesehen: Die Sippe).

Die Mäuse knabbern an diesen beiden Karten. In der Vergangenheit der Ratsuchenden scheint es also wenig Zusammenhalt und eine aufeinander abgestimmte Familiendynamik gegeben zu haben. Es könnte sein, dass jeder machte, was er wollte. Die Ratsuchende bejaht dies. Ihre Familie war damals ziemlich zersplittert. Gemeinsame Regeln und Riten gab es nicht. Sie hatte somit nie gelernt, sich auf andere einzustellen, sondern immer ihr „eigenes Süppchen gekocht. Diesen Zusammenhang hat die Ratsuchende so bislang noch nicht gesehen. Hinter der „Spontanität“ und „Launenhaftigkeit“ steckt also eine noch viel tiefschürfendere Problematik. Mit dieser Erkenntnis kann sie nun beginnen, den Konflikt in sich und mit ihrem Partner langsam und behutsam aufzulösen.

Selbstverständlich muss die spirituell-psychologische Beratung an dieser Stelle nicht zu Ende sein, sondern kann noch weiter aufgefächert werden. Dies sollte nur ein beispielhafter Ausschnitt aus einer solchen Art von Beratungsarbeit mit Hilfe der Lenormandkarten sein.

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