Bedeutung der Zusatzkarte 37 – das Portal

Bedeutung der Zusatzkarte 37 - das Portal

Heute geht es um die Bedeutung der Epic Light Lenormand Zusatzkarte 37 – das Portal. Doch vorher sehen wir uns die Zusatzkarte genauer an. Auf deren Abbildung sehen wir ein offenes Tor, durch das Sonnenstrahlen brechen. Der Durchgang verbindet zwei Seiten – eine helle, lichtvolle Seite und eine dunkle Seite, die über den unebenen Weg am Tor mündet. Die mit einem wellenförmigen Symbol versehene, massive Holztür ist in einen steinernen Spitzbogen eingefasst, der von ausladenden Efeublättern umrankt wird. An welchem Gebäude sich der Eingang befindet, ist nicht erkennbar, spielt aber für den Betrachter und Deutenden keine Rolle. Viel mehr zählt die Vorstellung, was geschieht, wenn der Betrachter durch die geöffnete Tür schreitet und dem Licht entgegentritt, das den Blick auf eine Silhouette von jungen Bäumen freigibt.

Das Portal als Chancenkarte

Das Portal steht an Stelle eins der neuen Symbolreihe. Nicht ohne Grund, denn es wurde zu einer besonderen Karte auserkoren. Die Bedeutung der Zusatzkarte „das Portal“ ist eine große: Sie ist nämlich die Chancenkarte. Was bedeutet das für Ihre Lenormand Legung? Wo dieses Symbol auftaucht, zeigt es eine gute Gelegenheit an. Etwas steht bereit, und man braucht nur noch zuzugreifen. Um es metaphorisch auszudrücken: Nicht immer sind es nur die wunderbaren Blumen, die darauf warten, gepflückt zu werden. Manchmal ist es auch das Unkraut oder das alte Laub, das entfernt werden möchte. Es kann sich also nicht nur die Gelegenheit bieten, etwas Schönes zu erfahren, sondern auch etwas zu erledigen oder zu vollenden, was wir als unangenehmen und schwierigen Schritt empfinden. Worum also bei der Chance geht, eröffnen uns die beiliegenden Karten. Das Portal zeigt uns lediglich an, dass die Chance bereitsteht! Somit ist es eine Karte mit klarer Botschaft: Tu jetzt etwas! Es lohnt sich! Welche Besonderheiten und Neuheiten die Epic Light Zusatzkarten noch bereithalten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Große Tafel mit Lenormand Zusatzkarten legen

Heute geht es um die Große Tafel in Verbindung mit den Lenormand Zusatzkarten. Da gerade meine 36 Epic Light Zusatzkarten erschienen sind, möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie diese Erweiterung oder eine andere, z.B. die Mondnacht Zusatzkarten, in die Große Tafel einbeziehen. Dafür gibt es diverse Anwendungsmöglichkeiten, bei denen wir das Format der Großen Tafel wie gewohnt beibehalten. Trotz Zusatzkarten arbeiten wir weiterhin mit der 4×9 Legung. Dies ist meine bevorzugte Legeart für die Große Tafel, die Sie auch aus meinem Lehrbuch kennen. Was wir auf jeden Fall dazu gewinnen, ist eine noch tiefergehende Ansicht, die dank Zusatzkarten präziser, prägnanter und psychologischer denn je zuvor auf unser Anliegen eingeht.

1. Methode: Vereinigung der 70 Symbole

Um die volle Deutungskraft zu erhalten, vermischen wir alle Zusatzkarten (die Austauschkarten für Dame und Herr können Sie weglassen) mit den 36 Hauptkarten. Somit erhalten wir einen Stapel, der 70 Karten umfasst. Sie mögen sich vielleicht fragen, ob das nicht zu viele Karten sind. Keine Sorge, wir werden gleich selektieren. Wenn wir nun die Große Tafel legen, gehen wir zunächst wie gewohnt vor. Wir stellen unsere Frage (am besten zu einem bestimmten Lebensbereich oder Situation!) und mischen. Mit etwas Übung gelingt das auch mit dem dicken Stapel reibungslos. Beim Auslegen ziehen Sie nun nur die ersten 36 Karten vom Stapel. Die restlichen Karten bleiben außen vor. Wenn Ihnen diese Methode nicht behagt, können Sie auch mit meiner altbewährten Ziehmethode 36 Karten entnehmen. Das dauert ein paar Minuten, erzeugt aber eine unübertreffliche Resonanz. In diesem Video erkläre ich die Vorgehensweise.

Direkte Informationen beim Auslegen der Großen Tafel mit Zusatzkarten

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Lichtblick Lenormand Zusatzkarte 39, die Glocke – Bedeutung und Botschaft

Die Lichtblick Lenormand Zusatzkarte 39 ist die Glocke. Deren Bedeutung und Botschaften möchte ich Ihnen heute genauer vorstellen. Auf der Karte, siehe Bild unten, ist eine antike, kupferne Glocke abgebildet. Keine mächtige Kirchenglocke, sondern eine, die einst in bürgerlichen Haushalten zu finden war. Im Hintergrund der Glocke ist ein mittelalterliches Stadtleben skizziert. Es erinnert daran, welchen außerordentlichen großen Einfluss Glockenläuten auf das persönliche und gesellschaftliche Leben einst hatte. Im Alltag dienten kleine Glocken (seit dem 20. Jhd. sind es eher Klingeln) dazu, die Gemeinschaft zusammenzurufen: Zum Speisen, zum Arbeiten oder für Festtagszeremonien. Erinnern Sie sich an das Weihnachtsglöckchen, das einst für die Kinder geläutet wurde, wenn das Christkind kam?

In Notfällen wurden früher große Glocken geläutet, um die Menschen zu warnen oder für Einsätze zusammenzutrommeln. Zur Geburt und beim Tod eines Menschen erklangen die Glocken in Haus und Hof, um alle Anwesenden über das Ereignis in Kenntnis zu setzen. Schneller hätte selbst die Flüsterpost nicht funktioniert.

Die Tür als traditionelles Sinnbild

Glocke, Lichtblick Lenormand Zusatzkarten
Glocke, Lichtblick Lenormand Zusatzkarten

In der Chronik der Lenormand-Symbole ist gerade die Verwendung christlicher Ursymbole beispielhaft und bezeichnend für den Ausgangspunkt ihrer Entstehung – ein zutiefst vom Katholizismus geprägtes Frankreich, der Geburtsstätte Mme Lenormands. Man denke nur an Kreuz, Fische, Schlüssel oder Lilien, die allesamt zum mannigfaltigen Symbolreich des Christentums zählen.    

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